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energiewende: sozial-ökologisch

Ergebnisse & Handlungsempfehlungen

Alle Projekte im Überblick


Bürger, Geschäftsmodelle & Co.

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Wissenschaftliche Koordination

Wie kann der Austausch zwischen den 33 Forschungsprojekten gestärkt werden? Welche übergreifenden Ergebnisse bringt das Forschungsprogramm? Mehr

Informationen zur Benutzung


Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu 33 aktuellen Forschungsprojekten. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems" gefördert. Die Projekte sind fünf thematischen Clustern zugeordnet:

Die Karte auf der Startseite zeigt die Cluster durch jeweils eine Illustration und die 33 Projekte durch eine rote Markierung. Durch Klicken auf eine dieser Markierungen öffnet sich ein kleines Fenster mit Kurzinformationen zu einem Projekt. Klicken Sie in diesem Fenster auf den Projektnamen, um ausführliche Informationen zu erhalten.

Alternativ können Sie auf die Projektinformationen auch direkt zugreifen, indem Sie den Menüpunkt "Projekte" wählen oder auf den Button "Liste" klicken.

Ein Stern in einem der roten Symbole zeigt an, dass es zu dem betreffenden Projekt Neuigkeiten gibt. Diese können Sie unter dem Menüpunkt "Projekt-News" abrufen. Dort sind die Nachrichten nach ihrem Erscheinungsdatum sortiert. Alternativ haben Sie dort auch die Möglichkeit, gezielt nach Nachrichten aus einem bestimmten Projekt zu suchen.

Schließlich finden Sie auf diesen Seiten auch Informationen zur Wissenschaftlichen Koordination des Forschungsprogramms.

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de.zentral

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09.03.2017
Die Zukunft des Stromsystems: was die Praxis denkt

Etablierte Akteure wie die Betreiber von konventionellen Kraftwerken oder Übertragungsnetzen bevorzugen ein zentralisiertes Stromsystem für Deutschland. Für so genannte Herausforderer des Status quo wie etwa Energiegenossenschaften sieht die Energiezukunft dagegen dezentral aus. Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt de.zentral in einer aktuellen Studie. Die Forscherinnen und Forscher hatten dafür unterschiedliche Praxisakteure befragt.

Wie sehen die Akteure des Stromsystems die Zukunft?

Die Debatte, wie die künftige Struktur des Stromsystems aussehen soll, hat die Energiewende von Anfang an bestimmt. Dass sich hier Etablierte und Herausforderer mit unterschiedlichen Visionen gegenüberstehen, hatte das de.zentral-Team bereits auf Basis theoretischer Überlegungen vermutet. Dabei kamen sie auch zu dem Schluss, dass die Entscheidung darüber, ob sich die zentrale oder die dezentrale Vision durchsetzt, in der politischen Arena ausgefochten wird.    

Die Forscherinnen und Forscher wollten nun testen, ob ihre Hypothesen der Realität standhalten. Dafür haben sie 26 Praxisakteure aus dem Stromsektor interviewt. Die Befragten kamen aus den Bereichen konventionelle Kraftwerke, Übertragungsnetze, Verteilnetze, kleine, mittlere und große Erneuerbare Energien sowie Speicher. Ziel war es, herauszufinden, welche Vision die Akteure für das Stromsystem in 2040 bevorzugen und welche aus ihrer Sicht am wahrscheinlichsten ist.

Die Zukunft ist vielfältig und nicht immer stimmig

Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Vorstellungen der Praxisakteure weit auseinander gehen. Für 2040 äußern diese Präferenzen für eine Vielfalt von Szenarien, in denen zentrale und dezentrale Lösungen für das Stromsystem in verschiedenen Mischungsverhältnissen koexistieren. Tatsächlich habe sich aber ihre Vermutung bestätigt, so die Forscherinnen und Forscher, dass etablierte Akteure die Zukunft eher zentral sehen, während Herausforderer eine dezentrale Vision bevorzugen.  

Die Szenarien fußen auf Annahmen darüber, wie stark sich die Bereiche, aus denen die Praxisakteure kommen, bis 2040 verändern. Die Ergebnisse der Befragung zeigen nun, dass es kein Szenario gibt, bei dem sich die Einschätzungen der Praxisakteure dazu, wie sich ihre jeweiligen Bereiche gegenseitig beeinflussen, nicht widersprechen. Grund dafür sind aus Sicht des de.zentral-Teams die gegebenen institutionellen Rahmenbedingungen. Diese würden etablierte Akteure im Allgemeinen begünstigen.

Weg von technischen Diskussionen, hin zur Debatte über Werte

Mit seinem Ansatz verbindet de-zentral bei der Erforschung von Energiezukünften technologische und institutionelle Aspekte mit den Perspektiven der relevanten Akteure. Dies sei auch dingend geboten, meinen die Forscherinnen und Forscher. Die Debatte sei nämlich oft von technologischen Fragen dominiert, während es in Wirklichkeit um unterschiedliche Weltanschauungen gehe. Ihr Vorschlag ist deshalb, Wertefragen bei der Diskussion um die Zukunft des Stromsystems stärker in den Vordergrund zu rücken.

Ihre Ergebnisse haben die Forscherinnen und Forscher von de.zentral jetzt in der renommierten englischsprachigen Fachzeitschrift „Energy Research & Social Science“ veröffentlicht. Ihr Artikel kann unter diesem Link bezogen werden. Eine deutschsprachige Zusammenfassung steht unter dem folgenden Link zum Download bereit.

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