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energiewende: sozial-ökologisch

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen

Alle Projekte im Überblick


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Wie nutzen wir Energie effizienter? Welche Strompreismodelle sind gerecht? Wie können Bürger als Energieproduzenten zur Energiewende beitragen? Mehr

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Wie lässt sich eine breite gesellschaftliche Beteiligung bei der Umsetzung der Energiewende gestalten? Welche Verfahren gibt es dafür und wie müssen sie weiterentwickelt werden? Mehr

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Wissenschaftliche Koordination

Wie kann der Austausch zwischen den 33 Forschungsprojekten gestärkt werden? Welche übergreifenden Ergebnisse bringt das Forschungsprogramm? Mehr

Informationen zur Benutzung


Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu 33 aktuellen Forschungsprojekten. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems" gefördert. Die Projekte sind fünf thematischen Clustern zugeordnet:

Die Karte auf der Startseite zeigt die Cluster durch jeweils eine Illustration und die 33 Projekte durch eine rote Markierung. Durch Klicken auf eine dieser Markierungen öffnet sich ein kleines Fenster mit Kurzinformationen zu einem Projekt. Klicken Sie in diesem Fenster auf den Projektnamen, um ausführliche Informationen zu erhalten.

Alternativ können Sie auf die Projektinformationen auch direkt zugreifen, indem Sie den Menüpunkt "Projekte" wählen oder auf den Button "Liste" klicken.

Ein Stern in einem der roten Symbole zeigt an, dass es zu dem betreffenden Projekt Neuigkeiten gibt. Diese können Sie unter dem Menüpunkt "Projekt-News" abrufen. Dort sind die Nachrichten nach ihrem Erscheinungsdatum sortiert. Alternativ haben Sie dort auch die Möglichkeit, gezielt nach Nachrichten aus einem bestimmten Projekt zu suchen.

Schließlich finden Sie auf diesen Seiten auch Informationen zur Wissenschaftlichen Koordination des Forschungsprogramms.

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Energiesuffizienz

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12.12.2016
Energiesuffizienz und Geschlechtergerechtigkeit stärken

Energiesuffizienz als maßvolle Lebensweise  erfordert eine Veränderung der so genannten Versorgungsökonomie in Haushalten. Diese ist jedoch immer noch stark gegendert, das heißt Frauen verrichten erheblich mehr Versorgungsarbeiten wie etwa Waschen und Kochen als Männer. Gleichzeitig finden diese Tätigkeiten in der Gesellschaft nach wie vor deutlich weniger Anerkennung als die Erwerbsarbeit. Politische Strategien zur Förderung von Suffizienz müssen deshalb, wenn sie erfolgreich sein wollen, auch an den derzeitigen Geschlechterverhältnissen ansetzen. Doch wie gelingt das?

Suffizienzstrategien auf Gendersensibilität prüfen

Um Antworten zu finden hat ein Team des Forschungsprojekts  Energiesuffizienz eine Fokusgruppe durchgeführt. Ziel war es, die im Projekt bereits konzipierten Suffizienzstrategien darauf zu prüfen, ob diese möglicherweise bestehende Genderungleichheiten bei der Versorgungsarbeit reproduzieren oder gar verstärken. Dazu hat das Team Expertinnen aus unterschiedlichen Disziplinen wie Diversity-Forschung, Haushaltswirtschaftswissenschaft und genderreflektierte Technikforschung  befragt.

Energiesuffizienz als „Recht der Haushalte“ verankern

Die Ergebnisse der Fokusgruppe  haben die Forscherinnen von Energiesuffizienz in Form von Thesen formuliert. Ganz allgemein empfehlen sie zunächst, dass Suffizienzstrategien an den Bedürfnissen der Haushalte und an den alltäglichen Routinen der Menschen ansetzen müssen. Was dabei zusätzliche Arbeit verursacht, ist als Suffizienzstrategie aber problematisch – und zwar auch deshalb, weil dies bei den heutigen Geschlechterverhältnissen zu einer stärkeren Belastung von Frauen führen würde.

Energiesuffizienz als „Recht der Haushalte“ gilt als geeigneter Gegenentwurf zum problematischen Bild von Suffizienz als Verzicht – ein Ansatz des Projekts, den die Fokusgruppe bestätigt hat. Zu einem solchen Recht gehören allerdings auch Pflichten für Politik und Gerätehersteller. Das bedeutet unter anderem, den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu gewährleisten und Produktzyklen sowie die Haltbarkeit von Geräten zu verlängern.

Die Anerkennungsmuster für suffiziente Lebensweisen ändern

Für die Forscherinnen hat sich auch bestätigt, dass suffiziente Versorgungsweisen sich in der Breite nur verankern lassen, wenn sich die kollektiven Anerkennungsmuster dafür ändern und die geeignete  materielle Infrastruktur vorhanden ist. Und schließlich hat die Fokusgruppe auch die Vermutung des Projekts bekräftigt, dass eine energiesuffiziente und geschlechtergerechte Versorgungsökonomie nur möglich ist, wenn sich zugleich auch die Erwerbsökonomie strukturell verändert.

Die vollständigen Ergebnisse ihrer Fokusgruppenstudie haben die Forscherinnen von Energiesuffzienz in einem Bericht veröffentlicht. Diesen können unter dem Link unten herunterladen.

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