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energiewende: sozial-ökologisch

Ergebnisse & Handlungsempfehlungen

Alle Projekte im Überblick


Bürger, Geschäftsmodelle & Co.

Wie nutzen wir Energie effizienter? Welche Strompreismodelle sind gerecht? Wie können Bürger als Energieproduzenten zur Energiewende beitragen? Mehr

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Brauchen wir eine zentrale oder dezentrale Stromversorgung? Wie können wir Energie speichern? Wieviel kostet der Umbau und wie lässt er sich finanzieren? Mehr

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Wie kommen wir zu einem energetisch sanierten Gebäudebestand? Wie kann die Sanierung sozialverträglich und wirtschaftlich umgesetzt werden? Mehr

  1. iENG
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Partizipationsstrategien

Wie lässt sich eine breite gesellschaftliche Beteiligung bei der Umsetzung der Energiewende gestalten? Welche Verfahren gibt es dafür und wie müssen sie weiterentwickelt werden? Mehr

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Wissenschaftliche Koordination

Wie kann der Austausch zwischen den 33 Forschungsprojekten gestärkt werden? Welche übergreifenden Ergebnisse bringt das Forschungsprogramm? Mehr

Informationen zur Benutzung


Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu 33 aktuellen Forschungsprojekten. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems" gefördert. Die Projekte sind fünf thematischen Clustern zugeordnet:

Die Karte auf der Startseite zeigt die Cluster durch jeweils eine Illustration und die 33 Projekte durch eine rote Markierung. Durch Klicken auf eine dieser Markierungen öffnet sich ein kleines Fenster mit Kurzinformationen zu einem Projekt. Klicken Sie in diesem Fenster auf den Projektnamen, um ausführliche Informationen zu erhalten.

Alternativ können Sie auf die Projektinformationen auch direkt zugreifen, indem Sie den Menüpunkt "Projekte" wählen oder auf den Button "Liste" klicken.

Ein Stern in einem der roten Symbole zeigt an, dass es zu dem betreffenden Projekt Neuigkeiten gibt. Diese können Sie unter dem Menüpunkt "Projekt-News" abrufen. Dort sind die Nachrichten nach ihrem Erscheinungsdatum sortiert. Alternativ haben Sie dort auch die Möglichkeit, gezielt nach Nachrichten aus einem bestimmten Projekt zu suchen.

Schließlich finden Sie auf diesen Seiten auch Informationen zur Wissenschaftlichen Koordination des Forschungsprogramms.

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Energiesuffizienz

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04.01.2017
Instrumente für eine erfolgreiche Energiesuffizienzpolitik

Energiesuffizienzpolitik kann nur erfolgreich sein, wenn sie übergreifende Ziele festlegt und zugleich bewährte Instrumente des Förderns, Forderns und Informierens konsequent einsetzt. Ein solches Ziel könnte zum Beispiel eine allgemeine Begrenzung der Pro-Kopf-Wohnfläche sein. Diese Kenngröße bestimmt nämlich wesentlich den Stromverbrauch eines Haushalts. Zum diesem Schluss kommt das Projekt Energiesuffizienz in einer abschließenden Auswertung seiner dreijährigen Forschungsarbeit.

Nur ein integriertes Politikpaket kann Suffizienz voranbringen

Die Forscherinnen und Forscher wollten ihre vielfältigen Analysen und empirischen Studien nutzen, um zu zeigen, wie die Politik suffiziente Lebensweisen wirksam unterstützen kann. Wichtig war ihnen dabei, drei Ebenen zu unterscheiden: die Mikroebene des individuellen Handelns, die mittlere Ebene des Haushalts und die Makroebene von Gesellschaft und Staat. Entscheidend ist nun, dass erfolgreiche Energiesuffizienzpolitik alle drei Ebenen und deren Zusammenhänge beachten muss.

Was die Makroebene angeht, gibt es bestimmte Faktoren, die den Energieverbrauch anheizen. Dazu gehören aus Sicht des Projekts die Fixierung auf Wirtschaftswachstum ebenso wie der zunehmende Abbau öffentlicher Nahversorgungsangebote und die Geringschätzung von Haushaltsarbeit. Auch diese „Makro-Treiber des Energieverbrauchs“ sollte die Politik grundsätzlich angehen. Wie das gelingt, konnten die Forscherinnen und Forscher jedoch im Rahmen ihres Projekts nicht mehr untersuchen.

Neues Labelling von Geräten und mehr Beratung

Ein klarer Vorschlag des Energiesuffizienz-Teams ist, das EU-Energielabel und die Ökodesign-Richtlinie weiterzuentwickeln: Anstatt auf Mindesteffizienzstandards zu setzen sollten diese künftig auf den absoluten Energieverbrauch von Geräten abzielen. In diesem Rahmen könnten Hersteller auch verpflichtet werden, bei bestimmten Geräten eine automatische Abschaltung auf Null Verbrauch nach einer definierten Zeit vorzusehen.

Für erforderlich halten die Forscherinnen und Forscher zudem eine „breit angelegte Informations- und Beratungsoffensive“ zu suffizienten Lebensweisen. Diese müsse sowohl allgemeine Angebote beinhalten als auch eine Option für „Einzelberatungen“ vorsehen, da jeder Haushalt unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten habe. Das vom Projekt entwickelte Beratungsprogramm setzt entsprechend bei den Haushalten mit dem größten Beratungsbedarf und Einsparpotenzial an.

Das Stromkundenkonto: ein Beitrag zur Förderung von Energiesuffizienz

Mit Blick auf die eingangs erwähnten übergreifenden Ziele rät das Projekt auch, das Instrument des Stromkundenkontos probehalber einzusetzen. Dies lasse sich rechtlich leicht umsetzen und könne zudem „hoch effektiv“ dazu beitragen, den absoluten Stromverbrauch der Haushalte zu senken. Um sowohl Energieeffizienz als auch Suffizienz zu fördern, müsste das Reduktionsziel aber „ambitioniert genug“ sein. Sinnvoll und realistisch sind aus Sicht des Projekts drei Prozent jährlich.

Ihre Erkenntnisse und politischen Handlungsvorschläge haben die Forscherinnen und Forscher jetzt in einem umfassenden Bericht veröffentlicht. Das Dokument können Sie über den folgenden Link herunterladen.

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