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energiewende: sozial-ökologisch

Ergebnisse und Handlungsempfehlungen

Alle Projekte im Überblick


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Wie kann der Austausch zwischen den 33 Forschungsprojekten gestärkt werden? Welche übergreifenden Ergebnisse bringt das Forschungsprogramm? Mehr

Informationen zur Benutzung


Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu 33 aktuellen Forschungsprojekten. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems" gefördert. Die Projekte sind fünf thematischen Clustern zugeordnet:

Die Karte auf der Startseite zeigt die Cluster durch jeweils eine Illustration und die 33 Projekte durch eine rote Markierung. Durch Klicken auf eine dieser Markierungen öffnet sich ein kleines Fenster mit Kurzinformationen zu einem Projekt. Klicken Sie in diesem Fenster auf den Projektnamen, um ausführliche Informationen zu erhalten.

Alternativ können Sie auf die Projektinformationen auch direkt zugreifen, indem Sie den Menüpunkt "Projekte" wählen oder auf den Button "Liste" klicken.

Ein Stern in einem der roten Symbole zeigt an, dass es zu dem betreffenden Projekt Neuigkeiten gibt. Diese können Sie unter dem Menüpunkt "Projekt-News" abrufen. Dort sind die Nachrichten nach ihrem Erscheinungsdatum sortiert. Alternativ haben Sie dort auch die Möglichkeit, gezielt nach Nachrichten aus einem bestimmten Projekt zu suchen.

Schließlich finden Sie auf diesen Seiten auch Informationen zur Wissenschaftlichen Koordination des Forschungsprogramms.

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Energiesuffizienz

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06.05.2016
Suffizient leben? Ja, aber…

Energiesuffizient leben, ist in vielen Bereichen des Alltags möglich. Erhebliche Stromeinsparungen lassen sich dabei sogar schon mit vergleichsweise geringen Investitionen und begrenzten technischen Eingriffen im Haushalt erreichen. Doch wie viele Deutsche leben heute eigentlich suffizient und wer kann sich vorstellen, künftig seine Routinen und Konsumentscheidungen stärker an der Idee der Suffizienz auszurichten?

Um das herauszufinden, führte das Projekt Energiesuffizienz im Sommer 2015 eine Befragung unter deutschen Haushalten durch. Die Ergebnisse aus über 600 Interviews legen die Forscherinnen und Forscher jetzt in einem detaillierten Bericht vor. Die zentralen Suffizienz-Themen der Befragung waren die „Versorgung mit sauberer Wäsche“, die „Freizeitgestaltung und IKT-Nutzung“ sowie eine Reduktion der Wohnfläche, sobald weniger Personen im Haushalt leben.

Suffizienz muss in den Alltag passen

Ein Ergebnis ist dabei zunächst nicht überraschend: Suffiziente Handlungsalternativen kommen für Viele dann infrage, wenn sie möglichst wenig an den etablierten Routinen rütteln. So achten zum Beispiel schon jetzt um die 50 Prozent der Befragten darauf, die Waschmaschine häufiger komplett zu füllen und grundsätzlich bei geringeren Temperaturen zu waschen. Ganz neue Praktiken, wie etwa die gemeinschaftliche Nutzung einer Waschmaschine, haben es dagegen schwerer: Fast 80 Prozent können sich dies kaum oder gar nicht vorstellen.

Die Forscherinnen und Forscher weisen jedoch darauf hin, dass diese Personen neue Praktiken nicht immer grundsätzlich ablehnen. Vielmehr würden die Interviews zeigen, dass auch beste Absichten oft nur an zu hohem Aufwand scheiterten oder schlicht, weil einzelne suffiziente Handlungsoptionen gar nicht verfügbar seien. Insgesamt beobachtete das Energiesuffizienz-Team beim Thema „Versorgung mit sauberer Kleidung“ ein gemischtes Stimmungsbild: Die Akzeptanz  gegenüber den abgefragten „Suffizienzentscheidungen und -handlungen“ hänge von vielen Faktoren ab.  

Gemeinschaftlich wohnen, energiesuffizient leben

Ein interessantes Ergebnis erbrachte die Befragung im Bereich Wohnen: Viele Menschen stehen altersgerechten Wohnformen offen gegenüber. So können sich laut der Studie knapp 40 Prozent der 40 bis 59-Jährigen vorstellen, in  Mehrgenerationenhäusern zu leben. Immerhin noch etwa 30 Prozent dieser Altersgruppe stehen auch Wohngemeinschaften mit Gleichaltrigen positiv gegenüber. Die heute über 60-Jährigen wollen dagegen nach den Erkenntnissen des Projekts in der Mehrheit so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben.

Die festgestellte Offenheit gegenüber dem gemeinschaftlichen Wohnen habe jedoch ihre Grenzen, so die Forscherinnen und Forscher. Sie lägen dort, wo es um das Zusammenleben mit Nicht-Familienmitgliedern gehe. Aus ihrer Sicht sei es aber gerade diese Wohnform, die in Bezug auf eine Verringerung der Pro-Kopf-Wohnfläche noch „große Potentiale“ berge. Der Politik empfehlen sie deshalb Maßnahmen, die helfen „Berührungsängste abzubauen“ und die „das Erproben und Praktizieren von gemeinschaftlichem Wohnen auf ungezwungene Weise ermöglichen“.

Energiesuffizienz im Alltag durch politische Maßnahmen fördern

Aus ihren vielen Detailergebnissen leiten die Forscherinnen und Forscher von Energiesuffizienz unterschiedliche „Ansätze für Politikpakete“ ab.  Sie reichen von „Aufklärung betreiben“ über „Gerätedesign lenken“ bis hin zu „Gebäudedesign weiterentwickeln“ und externe „Dienstleistungen und Infrastrukturen schaffen“. Welche politische Maßnahmen am Ende am besten geeignet sind Energiesuffizienz wirksam zu fördern, analysiert das Projekt in einer noch laufenden Untersuchung.

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